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Dosiertechnik: Ein Meister produktiver Vibrationen

Die Fachzeitschrift GESTEINS PERSPEKTIVEN in ihrer Ausgabe 6/2019 über Dosiertechnik:

Schwingförderer sind Maschinen,die durch eine regelbare Vibration Förder- und Schüttgut transportieren. Sie dienen zum sauberen Austragen aus Silos, zum Beschicken von Förderbändern, Becherwerken, Brechern und Siebmaschinen aller Art und vielem mehr.
Im Jahr 1962 gründete Franz-Josef Hambrinker unter dem Namen Dosiertechnik Münster das in einer kleinen Lagerhalle produzierende Unternehmen in Greven, um anfangs Dosierrinnen für Betonmischanlagen zu bauen. Schon wenig später folgten erste Schwingrinnen mit Vibrationsmotoren und schließlich auch solche mit Elektromagnetantrieb. ...

Schwingrinnen für neues Schotterwerk

Für ein neues Schotterwerk in Deutschland wurden 15 schwere Schwingförderrinnen mit Aufgabeschuhen und integrierten Nadelschiebern benötigt.

Da das zu fördernde Material sehr verschleißinternsiv ist und eine Förderleistung von bis zu 600 Tonnen pro Stunde gefordert wird, müssen die Schwingförderer mit 15mm dicken auswechselbaren Schleißblechen aus Hardox ausgekleidet werden.

Verlangt wurden Aufgabeschuhe, die unter Silos geschraubt werden und die Schwingrinnen aufnehmen, sodaß diese nicht extra aufgestellt oder aufgehängt zu werden brauchen.Die Aufgabeschuhe sollten mit Nadelschiebern ausgerüstet werden damit die Siloauslausläufe im Notfall abgesperrt werden können. Die Aufgabeschuhe haben Führungsleitbleche die ebenfalls mit schweren Schleißblechen ausgekleidet sind.

Für die Schwingrinnen wurden Dosiertechnik-Vibrationsmotoren  für wartungsarmen und störungsfreien Betrieb der Maschinen vorgeschrieben.

Für die Beschickung des Prallbrechers ist eine Schwingrinne im Auslaufbereich von 2200mm auf 2500mm erweitert damit die Schlagleisten der Prallmühle auf der gesamten Breite beaufschlagt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwingrinne, geschlossene Ausführung, schwenkbar

Ein Mineralmahlwerk benötigte eine Schwingrinne, die in unterschiedlichen Positionen betrieben werden kann. Das Ziel unseres Kunden war es, zwei Förderbänder an verschiedenen Standorten mit nur einer Schwingrinne zu beschicken. Diese anspruchsvolle Aufgabe wurde von uns mit einem manuell verstellbaren Drehkranz hervorragend gelöst.

Es mußte bei der Konstruktion der Anlage insbesondere eine sehr stabile Drehkranzeinheit verwendet werden, die der starken Belastung aufgrund der Hebelwirkungen und der Schwingungen der Maschine Stand hält. In der jeweiligen Endposition der Schwingrinne wird der Drehkranz manuell verriegelt. Beim wählen des zweiten Förderbandes wird der Drehkranz entriegelt und es wird die neue Position der Schwingrinne gewählt. Anschliessend wird der Drehkranz wieder verriegelt und die Schwingrinne wird wieder eingeschaltet. Die Schwenkbarkeit von Schwingrinnen unterschiedlicher Größe und für ganz unterschiedliche Schüttgüter gehört zu einer großen Reihe von Sonderkonstruktionen im Programm der Dosiertechnik GmbH.

 

 

 

Siebmaschinen und schwere Schwingförderer

Schwingförderer schwere Ausführung aus Panzerstahl

Für den Transport von Wasserbausteinen mit Körnungen bis 1.500 mm Kantenlänge bauen wir spezielle Maschinen mit einer Leistung von 600 – 2000 t/h. Gefordert ist eine extrem schwere und stabile Bauweise mit auswechselbaren Schleißblechen aus Hardox mit 60 mm Materialstärke. Aufgrund des hohen Eigengewichts der Maschine von ca. 14.000 kg scheidet der Antrieb mit Vibrationsmotoren aus.

Es kommen daher Richterreger unseres Fabrikats mit einem Eigengewicht von ca. 1.800 kg zum Einsatz.

Für die Absiebung großer Körnungen verwenden wir Vibrationsstäbe, die Körnungen von 1.000 bis 1.500 mm trennen bzw. klassieren können.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der für Sie passenden Maschinen und beraten Sie fachgerecht und kompetent mit unserer über 55-jährigen Erfahrung. Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Vibrationstechnik und Schwingungstechnik ist unser Geschäftsführer Herr Roland Hambrinker.